Die Goniometertypen A / B / C

Generell wird die Lichtstärkeverteilung von Lampen und Leuchten in einer Reihe von Ebenen gemessen. Die Anzahl der Lichtstärkeverteilungskurven und die Auswahl der Messebenen hängen von der Art der Lichtquelle und dem Goniophotometertyp ab. Gemäß CIE Publikation Nr. 70 wird zwischen Goniophotometertyp 1, 2, oder 3 unterschieden. Dieser wird häufig auch nach den Messebenen Typ A, B oder C genannt.

Typ A Goniophotometer

Typ A Goniophotometer

Feste horizontale Achse und bewegte Achse senkrecht zu dieser Achse. Die Messungen werden mittels Verdrehung der Lichtquelle um die horizontale Achse durchgeführt, während die andere Achse in einer fixierten Position ist (Rotation vs. Elevation).

Typ B Goniophotometer

Typ B Goniophotometer

Feste vertikale Achse und bewegte horizontale Achse. Die Messungen werden mittels Verdrehung der Lichtquelle um die vertikale Achse durchgeführt, während die andere Achse in einer fixierten Position ist (Elevation vs. Rotation).

Typ C Goniophotometer

Typ C Goniophotometer

Feste vertikale Achse, bewegte horizontale Achse. Messungen werden in C-Ebene oder konischen Oberflächen durchgeführt. Typ C entspricht Typ B, wenn die Lichtquelle 90° gedreht wird.

Die Einsatzgebiete lassen sich folgendermaßen einteilen:

  • Typ A Goniophotometer werden gewöhnlich für Automobilbeleuchtung und andere gerichtet strahlende Proben (Wechselverkehrszeichen, Flugfeldbefeuerung usw.) verwendet.
  • Typ B Goniophotometer eignen sich ebenfalls für solche Lichtquellen, wobei üblicherweise die Messergebnisse in Typ A Koordinaten konvertiert werden. Darüber hinaus eignen sie sich aber auch für Straßen-, Flutlicht- und Bodeneinbauleuchten.
  • Typ C Goniophotometer werden gewöhnlich für die Allgemeinbeleuchtung mit jeweils asymmetrischer Lichtverteilung verwendet.