Messung von Rückstrahlern

Mit Reflexion wird die Eigenschaft einer Oberfläche bezeichnet, einfallendes Licht zurückzuwerfen. Hierbei unterscheidet man diffuse Reflexion (d. h. Streuung) und spiegelnde Reflexion (Ausfallswinkel ist gleich dem Einfallswinkel).

Bei der Retroreflexion kehren katadioptrische (spiegelnde und brechende) Elemente das Licht um und senden es in die Richtung der Lichtquelle zurück.

Rückstrahler werden eingesetzt, um die Nachtsichtbarkeit und damit die Sicherheit zu erhöhen. Man findet sie beispielsweise an Fahrzeugen, eingelassen in Fahrbahnen, sowie auf Fahrbahnmarkierungspfosten, Verkehrszeichen und Bekleidung.

Instrument Systems bietet verschiedene Messsysteme für die lichttechnische Untersuchung von Rückstrahlern im Labor und in der Produktion an. Diese erfüllen die hierfür geltenden Normen:

  • CIE Publication No. 54.2-2001: Die Messung der Retroreflexion
  • DIN 67520: Retroreflektierende Warnmarkierung
  • DIN EN 1463, Teil 1: Retroreflektierende Markierungsknöpfe für den Straßenbau
  • DIN EN 12899-1: Retroreflektierende Verkehrszeichen
  • DIN EN 12899-3: Leitpfosten und Retroreflektoren

  • DIN EN 12767: Rückstrahler in Verkehrsleitpfosten
  • DIN EN 471: Warnschutzkleidung mit retroreflektierenden Folien
  • ECE Normen R 3, R 27, R 69, R 70, R 104: Rückstrahler an Kraftfahrtzeugen nach UNECE
  • SAE Normen J 594, J 774, J 943, J 2041 sowie FVMSS108 und CVMSS108: Nordamerikanische Normen zu KFZ-Rückstrahlern